Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Der Bunte Hecht Blog aus Allensbach. für März, 2009.
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- 2.11.2009: Zu Fuß & mit Rad in Allensbach
- 13.6.2009: Zip Car oder Carsharing der neuen Art
- 2.6.2009: Wen soll ich wählen? Wenn du noch nach einer Entscheidungshilfe suchst, dann schau mal hier rein...
- 11.5.2009: Sonne, Boot und Bunte Liste
- 5.5.2009: Bunte Liste Allensbach lädt ein!
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- 5.5.2009: Woche der Sonne vom 09.05. - 17.05.
- 3.5.2009: Zehnpunktepapier zur neuen Werkrealschule in Baden-Württemberg
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Archive für März 2009
Buchtipp! Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert
30.3.2009 von Olaf Zewe.
Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto gelangte bisher kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, obwohl er mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine fundamentale und höchst umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion spielt. In ihrem brisanten Buch schildert die Journalistin Marie-Monique Robin, welche Gefahren von den Produkten und der Macht des Konzerns weltweit und vor unserer Haustür ausgehen. Das Thema wurd bereits verfilmt und bei arte gesendet, die DVD ist ebenfalls erhältlich.
- ISBN-10: 3421043922
- ISBN-13: 978-3421043924
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Laubbläser belasten Mensch und Natur!
25.3.2009 von admin.
+++ Bei den herbstlichen Gartenpflegearbeiten sollten aus ökologischen und aus Lärmschutzgründen Laubsauger und Laubbläser ‘ruhig gestellt’ werden. Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Emilia Müller appellierte in München, der Umwelt und den Nachbarn zuliebe auf ‘Laubsauger’ zu verzichten. Müller: ‘Laub ist kein Abfall, sondern ein wichtiger Rohstoff im Kreislauf der Natur. Aus verrottetem Laub entstehen für den Boden wertvolle Nährstoffe und Humus. Laub sollte deshalb auf unbefestigten Flächen, unter Bäumen und Sträuchern belassen werden.’ Das ‘Entsorgen’ des Laubes, v.a. mit Laubsaugern oder Laubbläsern greift oft massiv in die Natur ein. Außerdem kann der Krach der motorisierten Gartengeräte dem eines Presslufthammers entsprechen. ‘Gärten und Parkanlagen, eigentlich Oasen der Ruhe und Entspannung, verlieren durch den Lärm eine wichtige Funktion’, so Müller. +++
Die ‘modernen Luftbesen’ kehren mit über 200 Stundenkilometern die welken Blätter über den Boden. Werden die Blätter aufgesaugt und entfernt, bleibt die ökologische Funktion des Laubes auf der Strecke. ‘Laub gehört zum Ökosystem: Es ist ein wichtiger Schutz für den darunter liegenden Boden. Außerdem verhindert die Laubdecke Austrocknung und bietet Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere, wie den Igel’, so Müller.
Die Bayerische Staatsregierung geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf staatlichen Liegenschaften keine Laubbläser und Laubsammler ein.
Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de
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FRAUEN - MACHT - POLITIK, eine ausgewogene Liste
24.3.2009 von admin.
Sie fragen sich, warum wir 2 Frauen an der Spitze unserer Liste haben? Wenn es 2 Männer wären, würde sich niemand so etwas fragen. Denn, trotz Bundeskanzlerin und zahlreichen Ministerinnen, wir Frauen sind noch längst nicht gänzlich in der Politik angekommen, vor allem auf kommunaler Ebene.
Zwar liegt der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten bei durchschnittlich 25 Prozent. Doch der Schein trügt. Bis heute gibt es riesige Unterschiede zwischen Stadt und Land. Während in den Großstädten der Frauenanteil zwischen 30 und 40 Prozent liegt, nimmt dieser kontinuierlich ab, je kleiner die Stadt wird und je ländlicher die Region. Es gibt bis heute in Deutschland Stadt- und Gemeinderäte, in denen keine einzige Frau vertreten ist.
In Allensbach sind im derzeitigen Gemeinderat 4 von 21 Mitgliedern weiblich, 2 davon gehören zur Bunten Liste. Helfen Sie uns, das zu ändern!
Wir Frauen stellen mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten. Warum also nicht auch die Hälfte der Parlamentarier? Wir, die BUNTE LISTE, haben eine ausgewogene Liste mit etwa gleich vielen Frauen und Männern, jüngeren und älteren Menschen. Auch unser Vorstand besteht traditionell aus mehr Frauen als Männern.
Unsere Liste zur Kommunalwahl finden Sie auf unserer Homepage unter www.bunteliste-allensbach.de.
Angelika Bohle-Lötzerich
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Mit der Bunten Liste lautlos und 100% schadstofffrei über den Gnadensee gleiten!
24.3.2009 von admin.
Wir laden Sie herzlich ein, am Samstag, 9. Mai 2009, mit uns auf dem Solarboot Helio über den Gnadensee zu gleiten! Wir legen um 14 Uhr, um 15 Uhr und um 16 Uhr am Gemeinde-Bootssteg an der Lände ab. Genießen Sie eine kostenlose Dreiviertelstunde auf dem Gnadensee und lernen Sie die Kandidat/innen der Bunten Liste für die Kommunalwahl am 7. Juni kennen. Auch Kinder und Spenden sind herzlich willkommen! Sichern Sie sich einen Platz auf www.bunteliste-allensbach.de oder kommen Sie spontan an diesem Tag zur Lände – auch bei schlechtem Wetter (Telefonische Anmeldung unter der Telefonnr. 07533/803228).
Bunte Liste - 100% Allensbach!
Wir laden Sie auch herzlich ein, sich am Vormittag dieses Samstag (9. Mai) an unserem Informationsstand am Bahnhof Allensbach (9-12 Uhr) über unser Programm und unsere Kandidat/innen zu informieren und mit uns zu diskutieren.
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ELaBo finden wir gut!
24.3.2009 von admin.
Noch in diesem Jahr kann ELaBo durch die Ziellinie gehen. Allerdings gibt es, wie wir der Homepage von ELaBo entnehmen konnten, eine Unterschriftenaktion gegen das Projekt. Nun gut, es gilt sicher der alte Spruch: Drum prüfe wer sich ewig bindet. In diesem Fall ist es allerdings nur eine Bindung auf länger, aber mit Sicherheit eine, die gut geprüft wurde und die Vorteile liegen klar und deutlich auf der Hand. Wir möchten deshalb alle Kaltbrunner, die sich unsicher sind oder sich verunsichern haben lassen, bitten sich die Fakten auf der Internetseite des Projekts noch mal genauer anzusehen. Dort finden Sie eine Fülle von Informationen, die eine klare Sprache sprechen. Kaltbrunn hat hier die Chance ein einmaliges Vorzeigeprojekt in Deutschland zu verwirklichen. Ökologie und Ökonomie gehen hier Hand in Hand. Die Initiatoren dieses Projekts haben deshalb unsere volle Unterstützung.
http://www.elabo-kaltbrunn.de/stand_der_dinge.htm
OLAF ZEWE
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Braucht Allensbach die Ganztagesschule ?
24.3.2009 von admin.
Wir meinen auf jeden Fall!
Zunächst wurde am Infoabend zur Ganztagesschule kurz GTS an der Ausführung von Hr. Holzinger dem Direktor der Grund- und Hauptschule Allensbach deutlich, dass Allensbach nur noch dieses Jahr mit der Umsetzung der Ganztagesschule beginnen kann, danach verfällt die Zusage. Alle Leistungen im Zusammenhang mit der erweiterten Unterrichtszeit werden vom Land finanziert, eine Ausnahme ist das Mittagessen welches von den Eltern bezahlt werden muss. Zusätzlich hat die Gemeinde ihre Absicht bekundet die Kosten der Kernzeitbetreuung sowohl für Kinder die am Ganztagesmodell teilnehmen, als auch für alle anderen Schüler zu übernehmen. Die Unterrichts- bzw. Betreuungszeit soll bis 16:00 Uhr sichergestellt werden, daran hat der Schulträger, die Gemeinde Allensbach ebenfalls Interesse. Eine verbindliche Anmeldung muss bis spätestens Mai erfolgen. Allensbach sollte diese Chance nutzen, dass aus einem attraktiven Angebot ein Erfolgsmodell werden kann, zeigt hier das Hegner Konzept überdeutlich.
Die Schule hat vor, ab September mit zwei Ganztagesgruppen zu starten. Durch den Status einer Ganztagesschule dürfen jetzt auch Kinder aus den anderen Schulbezirken in Allensbach angemeldet werden. Dieser Tatsache sollte bei der Betrachtung ein besonderes Augenmerk geschuldet werden, angesichts der stark sinkenden Schülerzahlen in der Hauptschule. Will Allensbach als Schulstandort langfristig attraktiv bleiben, dann sicher am ehesten durch mutige Investition in Infrastruktur, also Gebäude und Umfeld, jedoch ebenso wichtig ist ein attraktives Konzept bei Unterricht und Betreuung und hier kann Allensbach mit Montessori Klassen und Ganztagesschule am ehesten punkten.
Auf Nachfrage wurde deutlich, dass moderne Medientechnologie, also Computer noch sehr unwesentlich im Unterricht behandelt werden. Die Pausenhöfe wurden von den Eltern ebenfalls als dringend verbesserungswürdig eingestuft. Da sich die Kinder in Zukunft wesentlich länger in der Schule aufhalten werden, ist hier ein dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Mensa im Schulgebäude, z.B. mit verglaster Süd-West Fassade steht ebenfalls auf dem Wunschzettel der Schule und die Gemeinde hat bereits Interesse bekundet. Die anstehende Sanierung der Schule bietet somit auch hier eine gute Möglichkeit dringende Verbesserungen umzusetzen (siehe Beitrag aus dem letzten Hecht). Wir von der Bunten Liste fordern schon lange, dass die Gemeinde als Schulträger endlich den dringend erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur der Schule Vorrang einräumt.
OLAF ZEWE
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Nebenwirkungen und Risiken
24.3.2009 von admin.
Auf die folgenden NEBENWIRKUNGEN ihrer Stimme für die BUNTE LISTE bei der Kommunalwahl wollen wir sie AUSDRÜCKLICH hinweisen:
- Sie bekommen eine nach den energetisch und ökonomisch sinnvollsten Maßstäben sanierte Schule. Montessori Klassen und Bildungsqualität werden gefördert.
- Ihre Kinder haben in Zukunft Vorrang im Verkehr. Als schwächsten Verkehrsteilnehmern wollen wir Kindern und alten Menschen mit innovativen Verkehrskonzepten mehr Sicherheit im Verkehr bieten.
- Wir bauen die Kinderbetreuung von 1 – 10 Jahre aus und sorgen für möglichst hohe Qualität bei allen Angeboten.
- Ökologie und Ökonomie bekommen einen besonderen Stellenwert bei Neubauprojekten wie Hallendach der Riesenberghalle, Heizung Bodanrückhalle und Campingplatz Hegne. Solardächer und Solarthermie sind hier nur Stichpunkte.
- Das Stromnetz wird von der EnBW im Verbund mit anderen Gemeinden zurückgekauft.
- ELaBo kann auf unsere volle Unterstützung im Gemeinderat zählen.
- Eine „Gentechnikfreie Zone Bodensee“ wird von uns unterstützt.
- Bezahlbares und umweltfreundliches Bauen und Wohnen in Allensbach wird gefördert.
- Eine Betreuungskraft für das Jugendzentrum wird finanziert.
- Wir initiieren ein Mehrgenerationen Projekt um das Miteinander Leben von Jungen und Alten zu fördern.
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Radwegführung in Allensbach
24.3.2009 von admin.
Im August 2008 hat die Stadt Konstanz auf ihrer Gemarkung den Radweg durchgängig entlang der Bahnlinie fertig gestellt. Der Radler kann von Wollmatingen bis zur Innenstadt von Konstanz fahren ohne Strassen gemeinsam mit Autos zu nutzen – eine erhebliche Verbesserung von Sicherheit und Komfort.
Von Allensbach aus besteht ab dem Ortsteil Hegne eine Alternative zum Radweg an der Bundesstrasse Direkt an der Bahnlinie kann man ohne Belästigung durch Autos und deren Lärm und Abgase mit dem Fahrrad nach Konstanz zu fahren. Auch nach Radolfzell gibt es eine gute Anbindung für Radfahrer.
Nur beim Teilabschnitt Allensbach – Hegne ist kein Ausweichen vom Verkehr möglich. Bei Nacht ist der Rückweg nach Allensbach sogar gefährlich – die entgegen kommenden Autos blenden Radfahrer aufgrund des unterschiedlichen Höhenniveaus. Die weiße Randmarkierung hat hier eine minimale Verbesserung gebracht.
Wer sich von der Neuplanung der B33 Besserung versprochen hat, wird enttäuscht werden. Statt hier auf eine Entkoppelung von Auto- und Radverkehr zu drängen, wurde die ursprüngliche Planung revidiert – der Radweg soll wieder entlang der dann vierspurig ausgebauten B 33 verlaufen.
Weshalb kann für das mit Abstand umweltfreundlichste Verkehrsmittel Fahrrad und im Interesse der vielen Radtouristen hier nicht endlich Abhilfe geschaffen werden?
Doris Hellmuth
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Politik lebt vom Wechsel
24.3.2009 von admin.
Vor 15 Jahren ist die BUNTE LISTE Allensbach das erste Mal zur Kommunalwahl angetreten. „Frischer Wind ins Rathaus“ war unsere Devise. Wir wollten Festgefahrenes und Verkrustetes aufbrechen und mit neuem Schwung und neuen Ideen Bewegung in die Politik bringen. Ich denke, das ist uns auch gelungen!
15 Jahre bin ich jetzt im Gemeinderat. Ich habe im Auftrag der BUNTEN LISTE vieles einbringen können, habe von dem, was ich mir vorgenommen hatte, etliches erreicht, auch, wenn ich mich bei einigen Themen nicht durchsetzen konnte. Aber es hat sich Vieles bewegt in Allensbach.
Die BUNTE LISTE hat noch zahlreiche Ziele, die es einzubringen gilt. Doch nach 15 Jahren werde ich nicht mehr zur Wahl antreten. Jetzt ist es an der Zeit, dass neue Köpfe mit neuen Argumenten und Ideen die Politik der BUNTEN LISTE im Gemeinderat vertreten, Liegengebliebenes wieder aufgreifen und Neues angehen.
Politik sollte immer eine ausgewogene Mischung bleiben zwischen Kontinuität und Erneuerung, zwischen Erfahrung und Unbefangenheit, Sachzwang und Vision. Nur so bleibt Politik lebendig und ich denke genau darin ist die BUNTE LISTE stark!
Mir fällt dieser Schritt nicht leicht, denn die Arbeit im Gemeinderat hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, dennoch halte ich ihn für notwendig. Platzhirsche waren uns immer ein Gräuel – und so einer will ich nicht werden, da hilft nur die selbstauferlegte Dienstzeitbeschränkung.Gerne will ich aber den neuen bunten Gemeinderäten und Gemeinderätinnen bei ihrer Arbeit mit Rat und Tat zur Seite stehen und auch in der BUNTEN LISTE weiterhin Verantwortung übernehmen. Und auf diesen Perspektivenwechsel freue ich mich!
So, und jetzt sind Sie als Wählerinnen und Wähler dran, wieder drei Bunte in den Gemeinderat zu wählen! Ich zähle auf Sie!
Christiane Werner
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Treibhäuser der Zukunft!
18.3.2009 von admin.
Dieser vielsagende Titel vermittelt ein Bild davon was Schule sein sollte. Er ist auch der Titel eines Filmes der sich mit den Möglichkeiten und Chancen der Schule von morgen beschäftigt. Mehr dazu finden Sie im “Archiv der Zukunft”.
Das Archiv der Zukunft sammelt und verbreitet Bilder des Gelingens rund um das Thema Lernen. Ein Archiv für interessierte Lehrer, Eltern und Schüler die wissen wolle wie Schule gelingen kann.
http://www.archiv-der-zukunft.de/
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Ökonomen: Aufruf
16.3.2009 von admin.
Der Kollaps der Banken und Finanzmarktinstitutionen sei längst nicht der einzige Missstand, der die Krise in den USA verschärft, hat eine Gruppe führender amerikanischer Ökonomen in einem offenen Brief geschrieben. Nein, auch am Arbeitsmarkt müsse man gründlich reformieren. Mehr Flexibilität? Weniger Kündigungsschutz? Löhne runter, wie so mancher Wirtschaftswissenschaftler es hierzulande gebetsmühlenartig gefordert hat? Von wegen: Die US-Professoren - darunter die Nobelpreistrager Kenneth Arrow und Robert M. Solow, der Freihandelsbefürworter Jagdish Bhagwati und der Entwicklungsexperte Jeffrey D. Sachs, der Wachstumstheoretiker Philippe Aghion und die ehemalige London-Business-School-Chefin Laura Tyson - fordern mehr Rechte für die Gewerkschaften. >>Von 2000 bis 2007 ist nahezu das gesamte Wirtschaftswachstum der Nation einer kleinen Zahl wohlhabender Amerikaner zugute gekommen<<, heißt es in ihrem gemeinsamen Aufruf. Das liege auch daran, dass nur noch 7,5 Prozent aller Beschäftigten organisiert seien. Diese Ungleichverteilung hemme nun auch den Wiederaufbau der US-Wirtschaft. Im US-Kongress wird derzeit über ein neues Gesetz beraten, das die Einführung, von Gewerkschaften in den Betrieben leichter machen soll und Verstöße gegen Arbeitsgesetze deutlich strenger ahnden würde. TF
Wochenzeitung die Zeit vom 12.03.09 S.33
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Ganztagesschule in Allensbach, was brachte der Infoabend?
15.3.2009 von admin.
Zunächst wurde an der Ausführung von Hr. Holzinger dem Direktor der Grund- und Hauptschule Allensbach deutlich, dass Allensbach nur noch dieses Jahr mit der Umsetzung der Ganztagesschule beginnen kann, danach verfällt die Zusage. Alle Leistungen im Zusammenhang mit der erweiterten Unterrichtszeit werden vom Land finanziert, eine Ausnahme ist das Mittagessen welches von den Eltern bezahlt werden muss. Zusätzlich hat die Gemeinde ihre Absicht bekundet die Kosten der Kernzeitbetreuung sowohl für Kinder die am Ganztagesmodell teilnehmen, als auch für alle anderen Schüler zu übernehmen. Die Unterrichts- bzw. Betreuungszeit soll bis 16:00 Uhr sichergestellt werden, daran hat der Schulträger, die Gemeinde Allensbach ebenfalls Interesse. Eine verbindliche Anmeldung muss bis spätestens Mai erfolgen.
Die Schule hat vor, ab September mit 2 Ganztagesgruppen zu starten. Die Umfrageaktion hatte eine zu erwartende geringe Rückmeldungsquote. Von 300 Fragebögen kamen lediglich 140 zurück. 20 Eltern wollen das Angebot an mindestens 4 Tagen in der Woche nutzen. Weitere 17 sind noch untentschlossen. Somit lässt sich zur Zeit von 37 Kindern sprechen, die dieses Angebot im nächsten Schuljahr wahrnehmen wollen. Durch den Status einer Ganztagesschule dürfen jetzt auch Kinder aus den anderen Schulbezirken in Allensbach angemeldet werden. Aus Hegne kamen allerdings nur 4 Rückmeldungen, was vermutlich nicht dem realen Bedarf entspricht.
Aufgrund der starken Unterteilung zwischen Betreuungszeit, Unterrichtszeit und freiwilliger Angebote müssen die Kinder einen Stundenplan bei sich tragen (als Karte um den Hals gehängt) der sowohl Lehrern als auch anderen Betreuungspersonen auf einen Blick erkennbar macht ob sich das Kind zur richtigen Zeit am richtigen Ort befindet. Hr. Holzinger machte deutlich, dass es sehr wichtig für das Konzept ist, dass auch Angebot von Außen für die Kinder organisiert werden. Er nannte hier Kooperation mit Vereinen und Privatpersonen die Angebote machen können.
Auf Nachfrage wurde deutlich, dass moderne Medientechnologie, also Computer noch sehr unwesentlich im Unterricht behandelt werden. Die Pausenhöfe wurden von den Eltern ebenfalls als dringend verbesserungswürdig eingestuft. Da sich die Kinder in Zukunft wesentlich länger in der Schule aufhalten werden, ist hier ein dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Mensa im Schulgebäude, z.B. mit verglaster Süd-West Fassade steht ebenfalls auf dem Wunschzettel der Schule und die Gemeinde hat bereits Interesse bekundet. Die anstehende Sanierung der Schule bietet somit auch hier eine gute Möglichkeit dringende Verbesserungen umzusetzen.
Das Elternengagement ist ebenfalls hervorgehoben worden. Karin Hund eine der Elternvertreterinnen die bei der Entwicklung des Ganztageskonzepts mitgewirkt haben, wies deutlich darauf hin, dass Eltern maßgeblich die Entwicklung der Schule beeinflussen können und sollen. Je mehr Eltern sich für eine bessere schulische Situation aussprechen und z.B. im Gemeinderat auch offiziell darauf aufmerksam machen, desto größer ist die Chance eine positive Entwicklung der schulischen Situation in Allensbach zu erreichen.
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Die Legende von der Geburtenrate. Märchentante von der Leyen erzählt….
15.3.2009 von admin.
Am 15. Februar meldete die Familienministerin Von der Leyen: „Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur…“ und feierte den Anstieg der Geburten zwischen Januar und September 2008. Reihenweise übernahmen führende Medien unseres Landes die Erfolgsmeldungen.
„Geburten: Tom Buhrow-Tagesthemen, SpiegelOnline, BILD und eine Reihe anderer Medien erweisen sich wieder als Teil der PR-Industrie“ und beschrieb zum Beispiel, wie leichtfertig es ist, einen Zuwachs von 5000 Geburten als gravierende Veränderung zu interpretieren. NachDenkSeiten-Leser konnten erfahren, wie sehr die Geburtenziffer auch in der Vergangenheit schwankte. Wolfgang Lieb hatte schon am 16. Februar beschrieben, wie unsinnig die These ist, die Familie habe Konjunktur, wenn die Wirtschaft wankt.
In der Tat erweisen sich die Luftsprünge von Frau von der Leyen (siehe Bild am Sonntag vom 15. Februar 2009) als reine Show. Eines der Medien, die noch vor gut drei Wochen die Ministerin und ihre Politik gefeiert hatten, berichten jetzt kleinlaut von der Täuschung, hier SpiegelOnline:
„Geburtenzahlen brechen ein
2007 stiegen die Geburten zwar noch leicht an, doch Ende des vergangenen Jahres ist die Anzahl von Neugeborenen massiv gesunken. Im November wurden im zweiten Monat in Folge weniger Babys geboren als im entsprechenden Vorjahresmonat - der Einbruch ist so stark, dass er höchstwahrscheinlich gleich das ganze Jahr ins Minus zieht.“
Es wäre interessant zu beobachten, ob die anderen Medien wenigstens berichten, dass sie einer falschen Nachricht und Fehleinschätzung auf den Leim gegangen sind. Haben die Tagesthemen die Sprüche des Tom Buhrow korrigiert? Und Bild am Sonntag?
Der Zusammenhang zwischen Manipulation zum einen und falschen politischen Entscheidungen zum andern ist beim Thema Demographie besonders eng. Zum Beispiel war gemeldet und von vielen Medien verbreitet worden, die Kinderlosigkeit der Akademikerinnen läge bei 40, ja sogar bei 43 % und sei damit weit überdurchschnittlich und besonders hoch. Tatsächlich zeigte sich jedoch, das die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen nur knapp über dem Durchschnitt liegt.
Siehe hier:

Als dieses Interview im August 2007 erschien und damit das Eingeständnis, über ein Phantom geklagt zu haben, war die Umstellung vom Erziehungsgeld zum Elterngeld schon gefallen. Gutverdienende erhalten pro Kind und Monat 1800 €, Schlechtverdienende oder Arbeitslose erhalten 300 € pro Monat und Kind.
Die Manipulation in Sachen Demographie hatte auch praktische Folgen für die Entscheidungen zur Altersvorsorge. Unsere Meinungsführer in Politik und Medien, in Wirtschaft und Wissenschaft haben den Menschen erzählt, mit der Umstellung auf Privatvorsorge werde auch das so genannte demographische Problem gelöst. Ein logischer Zusammenhang existierte nie. Mit der Umstellung werden plötzlich nicht mehr Menschen geboren und arbeitsfähig.
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Herausragende Beiträge im Deutschlandradio zur Bildungsreform!
8.3.2009 von admin.
Deutschlandfunk
1.3.2009
Die deutsche Bildungsreform
Teil 1: Erstarrte Fronten
Von Joachim Weiner
Die Reform unseres Bildungssystems steht bei Politikern, Unternehmern, Publizisten und Pädagogen ganz oben auf der Tagesordnung, seit die zu Beginn des Jahrzehnts durchgeführten PISA-Studien den deutschen Verhältnissen im europäischen Leistungsvergleich schlechte Noten ausstellte. Doch die Zwischenresultate aller bisherigen bildungspolitischen Bemühungen lassen zu wünschen übrig.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/926360/
Deutschlandfunk
8.3.2009
Die deutsche Bildungsreform
Teil 2: Exzellenz und Effizienz
Von Joachim Weiner
Die schlechte Qualitäts- und Leistungsbilanz unseres Schulsystems, die geringe Akademikerquote, die hohe Zahl der Bildungsabbrecher und die skandalöse Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft: Obwohl diese Defizite unseres Bildungssystems in erheblichem Maße strukturbedingt sind, stehen die Strukturen selbst kaum zur Diskussion.
Den vollständigen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/930205/
Beides gibt es auch zum hören unter der Adresse:
http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/essayunddiskurs/?mode=text
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CarSharing hat Zukunft, auch in Allensbach?
7.3.2009 von admin.
Der Bundesverband CarSharing e.V. meldete auch in diesem Jahr wieder eine Zuwachsrate von 18,1 Prozent. Die im CarSharing angebotene Fahrzeuganzahl konnte zum Jahresbeginn 2009 auf 3.900 Fahrzeuge erhöht werden. Die Fahrzeuge verteilen sich bundesweit auf 1.850 CarSharing-Stationen - das sind 250 Stationen mehr als ein Jahr zuvor (15,6 % Zuwachs). Inzwischen sind in mehr als 270 deutschen Städten und Gemeinden CarSharing-Angebote verfügbar. Eine Ortsliste der CarSharing-Angebote gibt es auf der Webseite des bcs.
Im Jahr 2008 waren einige neue Marktteilnehmern zu verzeichnen: So hat die Sixti GmbH, eine Tochterfirma des Sixt-Konzerns im Juni in Berlin einen CarSharing-Versuchsballon gestartet. Im Herbst 2008 begann die Daimler AG ihr CarSharing-ähnliches Projekt Car2go in Ulm, zunächst als interne Technikerprobung mit 50 Smart-Fahrzeugen, das im Frühjahr 2009 mit größerer Fahrzeugzahl auch für die Ulmer Bevölkerung geöffnet werden soll. Weitere investitionsstarke Marktauftritte von „Quereinsteigern“ sind angekündigt.
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