Archiv der Kategorie Umwelt und Energie

Zip Car oder Carsharing der neuen Art

In den USA und Kanada ein Erfolgsmodell. Einfach und Effizient. Ist das die Mobilität der Zukunft? Mehr unter www.zipcar.com

Bis zu 15 Privatfahrzeuge können in dicht besiedelten Gebieten durch ein Leihfarhzeug ersetzt werden. Da die Betreiberfirma an möglichst geringen Treibstoffkosten interessiert ist, werden die Fahrzeuge viel eher nach Effizienzkriterien erworben.

In Ulm läuft ein Pilotprojekt mit Smarts die überall in der Stadt gemietet werden können. In den USA ist das Modell zipcar schon sehr erfolgreich, es ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit bis auch hier in den großen Ballungsräumen Carsharing Modelle ähnlich großen Zuspruch finden.

Kopf an: Motor aus.

Mit einer Millionenkampagne will das Bundesministerium Autofahrer dazu bewegen, auf Kurzstrecken zu Fuß zu gehen oder Rad zu fahren.

Mehr unter www.kopf-an.de

Unser Lieblingsspruch:

Besser, Sie nehmen ab als die Eisberge. Fahren Sie RAD!

Woche der Sonne vom 09.05. - 17.05.

Solarenergie ist eine faszinierende Strom- und Wärmequelle: Solarmodule oder Solarkollektoren wandeln Sonnenlicht in Strom oder Wärme um - ohne Verschleiß, ohne Abgase und ohne Umweltbelastung.

Die Woche der Sonne ist eine Informationskampagne für Solarenergie. Sie findet in diesem Jahr vom 9. bis 17. Mai statt.

Solarinteressierte können während der Woche der Sonne bundesweit in tausenden Kommunen und Städten Veranstaltungen rund um die Solarenergie besuchen.

Hier finden Sie Veranstaltungen in Ihrer Nähe! Mehr Infos unter www.woche-der-sonne.de.

Leaserad GmbH, Leasing fürs Fahrrad

Bei manchen Dingen fragt man sich, warum hat es die nicht schon vorher gegeben. Besonders in unserer Region sind viele Menschen täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs. Für diese Zielgruppe gibt es jetzt ein attraktives Angebot.

Unter www.leaserad.de finden sich alle Informationen zum Leasing von Fahrrädern für Mitarbeiter von Unternehmen. Der Hinweis, dass Mitarbeiter die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren auch wesentlich seltener krank sind darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Focus Artikel: Wenn der Mensch Gott spielt

Wir haben es ja schon immer gewusst, hier nun eine Liste des menschlichen Versagens vom Focus aufgelistet:

Würgepflanzen, Killerbienen, Mörderfische: zehn Fälle, in denen der Mensch Umweltprobleme lösen wollte – und Öko-Katastrophen verursachte.

Zum weiterlesen empfohlen. (zum Artikel gehts hier…. )

Geldsegen

Im Gegensatz zu anderen Städten und Gemeinden, die laut einem Spiegel-Artikel die abstrusesten Projekte von den Geldern des Konjunkturprogramms realisieren wollen, hat Allensbach in der letzten Gemeinderatssitzung 2 Projekte beschlossen, die nicht nur die Konjunktur ankurbeln, sondern auch ökologisch sinnvoll sind:

Der Altbauteil der Schule soll mit der Bildungspauschale energetisch saniert werden und das Gebäude Rathausplatz 2 mit der Bücherei und der AGA soll mit der Infrastrukturpauschale eine Dämmung und eine Pelletheizung bekommen und mit einer Wärmeleitung das Rathaus versorgen.

Beides Projekte, die wir von der BUNTEN LISTE schon lange für notwendig hielten und deren Realisierung durch die Förderung nun früher stattfinden kann als angedacht. Sicher, die Förderung deckt nur einen Teil der Kosten ab, aber die Gemeinde hat Rücklagen für den Eigenanteil, die hier gut investiert sind.

Auch wenn die Kürze der Zeit, in der die Gemeinden entscheiden müssen, welche Projekte sie mit den Geldern des Konjunkturprogramms realisieren wollen, einen hohen Druck aufbaut, ist der Geldsegen für Allensbach sehr erfreulich. Eine Verteilung erfolgt pauschal (pro Kopf), aber wer bis zum 20. April keinen Antrag gestellt hat, geht leer aus. Daher war Eile geboten.

Einige Gemeinderäte haben noch immer Bedenken bezüglich der Isolierung und Lüftung. Sie werden hoffentlich bald bei einer Begehung eines Gebäudes Niedrigenergiehaus-Standard einsehen, dass eine solche Schule mit nicht nur liebenswert sondern auch lebenswert ist.

Angelika Bohle-Lötzerich

Buchtipp! Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert

Der Chemie- und Biotech-Riese Monsanto gelangte bisher kaum ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, obwohl er mit seinen Produkten wie Pestiziden und genmanipulierten Pflanzen eine fundamentale und höchst umstrittene Rolle in der Weltnahrungsmittelproduktion spielt. In ihrem brisanten Buch schildert die Journalistin Marie-Monique Robin, welche Gefahren von den Produkten und der Macht des Konzerns weltweit und vor unserer Haustür ausgehen. Das Thema wurd bereits verfilmt und bei arte gesendet, die DVD ist ebenfalls erhältlich.

  • ISBN-10: 3421043922
  • ISBN-13: 978-3421043924

Laubbläser belasten Mensch und Natur!

+++ Bei den herbstlichen Gartenpflegearbeiten sollten aus ökologischen und aus Lärmschutzgründen Laubsauger und Laubbläser ‘ruhig gestellt’ werden. Die Bayerische Umweltstaatssekretärin Emilia Müller appellierte in München, der Umwelt und den Nachbarn zuliebe auf ‘Laubsauger’ zu verzichten. Müller: ‘Laub ist kein Abfall, sondern ein wichtiger Rohstoff im Kreislauf der Natur. Aus verrottetem Laub entstehen für den Boden wertvolle Nährstoffe und Humus. Laub sollte deshalb auf unbefestigten Flächen, unter Bäumen und Sträuchern belassen werden.’ Das ‘Entsorgen’ des Laubes, v.a. mit Laubsaugern oder Laubbläsern greift oft massiv in die Natur ein. Außerdem kann der Krach der motorisierten Gartengeräte dem eines Presslufthammers entsprechen. ‘Gärten und Parkanlagen, eigentlich Oasen der Ruhe und Entspannung, verlieren durch den Lärm eine wichtige Funktion’, so Müller. +++

Die ‘modernen Luftbesen’ kehren mit über 200 Stundenkilometern die welken Blätter über den Boden. Werden die Blätter aufgesaugt und entfernt, bleibt die ökologische Funktion des Laubes auf der Strecke. ‘Laub gehört zum Ökosystem: Es ist ein wichtiger Schutz für den darunter liegenden Boden. Außerdem verhindert die Laubdecke Austrocknung und bietet Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere, wie den Igel’, so Müller.

Die Bayerische Staatsregierung geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf staatlichen Liegenschaften keine Laubbläser und Laubsammler ein.

Weitere Informationen: http://www.natur.bayern.de

ELaBo finden wir gut!

Noch in diesem Jahr kann ELaBo durch die Ziellinie gehen. Allerdings gibt es, wie wir der Homepage von ELaBo entnehmen konnten, eine Unterschriftenaktion gegen das Projekt. Nun gut, es gilt sicher der alte Spruch: Drum prüfe wer sich ewig bindet. In diesem Fall ist es allerdings nur eine Bindung auf länger, aber mit Sicherheit eine, die gut geprüft wurde und die Vorteile liegen klar und deutlich auf der Hand. Wir möchten deshalb alle Kaltbrunner, die sich unsicher sind oder sich verunsichern haben lassen, bitten sich die Fakten auf der Internetseite des Projekts noch mal genauer anzusehen. Dort finden Sie eine Fülle von Informationen, die eine klare Sprache sprechen. Kaltbrunn hat hier die Chance ein einmaliges Vorzeigeprojekt in Deutschland zu verwirklichen. Ökologie und Ökonomie gehen hier Hand in Hand. Die Initiatoren dieses Projekts haben deshalb unsere volle Unterstützung.
http://www.elabo-kaltbrunn.de/stand_der_dinge.htm

OLAF ZEWE

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